BrainDance-Tage

BrainDance-Tage
28 – 31. Mai 2014

Wir glauben, dass es sich lohnt, künstlerische und wissenschaftliche Forscher an einen Tisch zu setzen, um über die unterschiedlichen methodologischen Ansätze zu reden, um über Theoriefragen zu diskutieren, und um auszutarieren, wo Überschneidungen in Problemstellungen und Arbeitsweisen  liegen. Da wir die These haben, dass die Beschäftigung mit künstlerischer Forschung auch für die wissenschaftliche Forschung fruchtbar sein kann, haben wir für die BrainDance-Tage erste Gesprächsrunden gebildet. Wir sind sehr gespannt, ob unsere These diesem »diskursiven Beweis« standhält!

Die Arbeit von Monica Gillette und Mia Haugland Habib über Bewegung und Bewegungsstörungen bei Patienten mit Parkinson ist ein Beispiel für künstlerische Forschung. Was sie uns vorstellen werden, ist daher beides: Künstlerische Praxis und das »Resultat« unseres polyperspektivischen Forschungsprozesses. Indem wir die Performances und Tanzklassen an den BrainDance-Tagen in theoretische und methodologische Workshops einbetten, wollen wir nicht nur künstlerische Forschung überhaupt, sondern auch unsere Forschung in diesem Projekt reflektieren.

Gleichzeitig wollen wir die Erfahrungen, die wir über mehrere Monate hier vor Ort gesammelt haben, in einen größeren, internationalen Kontext stellen und mit anderen Ansätzen konfrontieren. Wir freuen uns auf den Austausch mit Sara Houston aus Großbritannien, Roberto Casarotto aus Italien, Shahar Biniamini und Atan Gross aus Israel sowie Elizabeth Waterhouse aus der Schweiz, deren hochinteressante und wegweisende Arbeiten auf dem Feld künstlerischer Forschung uns im Vorfeld unseres Projekts inspiriert haben. Sie wiederum kommen zu diesen BrainDance-Tagen, um an dieser besonderen Form der Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und Künstlern in Freiburg teilzunehmen, sie zu befragen und zu diskutieren.

Darüber hinaus sind die BrainDance-Tage auch der Auftakt für weitere Forschungen: Im Rahmen des von der Kulturstiftung des Bundes geförderten deutsch-israelischen Projekts Störung/Ha-fra-ah werden wir die Gespräche über künstlerische und wissenschaftliche Forschung in Bezug auf Bewegungen und Bewegungsstörungen bis Ende 2015 fortsetzen können.

Ein Gedanke zu „BrainDance-Tage

  1. Pingback: BrainDance-Tage: Mi, 28. Mai 2014 | BrainDance

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